Das Wachstum von Prostatakarzinomen ist häufig langwierig, wodurch eindeutige, typische Symptome nicht vorhanden sind. Das macht eine eigenständige Früherkennung ohne Hilfe von diagnostischen Verfahren wie die mpMRT oder die Beobachtung des PSA-Wert-Verlaufs schwierig.

Da der Krebs ab einer gewissen Größe allerdings die Harnröhre, welche unter anderem durch die Prostata verläuft, einengen kann, gibt es gewisse Indizien, die bei fortgeschrittener Krankheit ein als Warnsignal fungieren. Dazu gehören verminderte Urinmenge, abgeschwächter Harnstrahl, mehrmaliger Harndrang, Blut im Urin und Schmerzen beim Wasserlassen, der Erektion oder beim Samenerguss.

Wenn Sie ein oder mehrere der oben genannten Symptom/e haben, empfiehlt sich eine Abklärung. Die traditionellen Abklärungsuntersuchungen wie z.B. Tastkontrolle oder Ultraschall sind sehr unzuverlässig bei Prostatakrebs. Abklärungen sollten mit modernen Blutmarkern wie den Phi-Test oder die mpMRT erfolgen. Für die zuverlässige Abklärung von Prostatakrebs mit modernen Methoden kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne.

Prostatakrebs Lebenszeitkalkulator

Wissen Sie eigentlich, wie (un)gefährlich ihr Prostatakarzinom für Sie ist?

Unser Lebenszeitkalkulator ermöglicht Ihnen zu berechnen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass Sie ohne Behandlung trotz Krebs die nächsten 15 Jahre überleben. Und wie groß die statistische Wahrscheinlichkeit ist, dass Sie an einer anderen Erkrankung versterben.

Geben Sie Ihr Alter und Ihren Gleason Score ein, den Sie Ihrem Biopsiebefund entnehmen (z.B. Gleason (3 + 3) = 6).

Lebenszeitkalkulator

Überrascht? Diese Zahlen basieren auf der jahrzehntelangen Beobachtung von Prostatakrebspatienten. Sie verdeutlichen die Unverhältnismäßigkeit zwischen der meist geringen Gefährlichkeit eines Prostatakarzinoms und der „Übertherapie“ durch radikale Therapieverfahren (Prostatektomie und Bestrahlung).

Aber: Ist Ihr Gleason-Score auch wirklich richtig bestimmt worden? Durch die rektale Stanzbiopsie wird oft ein zu niedriger Gleason Score ermittelt, da nicht immer der gefährlichste Krebsherd getroffen wird. Nur die 3D-Biopsie liefert ein exaktes Ergebnis.

Und auch die Lokalisation und das Tumorvolumen beeinflussen die Überlebenschancen. Dies lassen sich am besten mittels einer multi-parametrischen MRT bestimmen.

Und andere Faktoren wie der PSA-Quotient, die PSA-Verdopplungszeit, spezifische histologische und genetische Faktoren, etc.

Deshalb sollte, bevor Sie eine Therapieentscheidung treffen, eine exakte Diagnostik all dieser Parameter erfolgen. Tastbefund, Ultraschall und herkömmliche Biopsie reichen dazu meist nicht aus.

Quelle: Parker C, Muston D, Melia J, et al. A model of the natural history of screen-detected prostate cancer, and the effect of radical treatment on overall survival. British Journal of Cancer (2006) 94, 1361–1368.

Talcott, James A., et al. "Time course and predictors of symptoms after primary prostate cancer therapy." Journal of Clinical Oncology 21.21 (2003): 3979-3986.

Talcott, James A., et al. "Patient-reported symptoms after primary therapy for early prostate cancer: results of a prospective cohort study." Journal of Clinical Oncology 16.1 (1998): 275-283.

Therapieentscheidungen sollten Sie nur mit Expertenberatung und erst nach MRT Bildgebung treffen! Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin bei uns!

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Professor Stehling

Michael Stehling

 

Prof. Dr. med. Dr. phil. Dr. med. habil. Michael K. Stehling - University Professor of Radiology, Jerusalem University Visiting Scholar, University of California in Berkeley, Privatdozent an der LMU München

 

Prof. Stehling war wissenschaftlicher Mitarbeiter von Sir Peter Mansfield, der 2003 für die Entwicklung der Magnetresonanztomographie mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Seit 2010 leitet Prof. Stehling das auf moderne Diagnostik und minimal invasive Therapieverfahren spezialisierte Prostata-Center in Frankfurt am Main/Offenbach.

Dr. med. Stefan Zapf

Stefan Zapf

 

Dr. med. Stefan Zapf studierte Biologe und Humanmedizin an der Universität in Mainz. Hier war er nach der Facharztausbildung sowohl in der diagnostischen und interventionellen Radiologie, als auch in der Strahlentherapie in leitender Position tätig. Seit 2005 leitet er die interventionelle Radiologie des Institutes für Bildgebende Diagnostik und des Prostata-Centers. Zusammen mit Prof. Stehling führte er weltweit die meisten erfolgreichen Interventionen mit gepulsten E-Feld Verfahren durch.

Berechnen Sie ihr Prostatakrebs Risiko anhand des PSA-Wertes

Geben Sie bitte Ihren PSA-Wert zwischen 1 und 50 [ng/ml] im unteren Feld ein

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Die oben genannte Zahl gibt die statistische Wahrscheinlichkeit für Prostatakrebs an. Für mehr Informationen was dies bedeutet, lesen Sie hier oder kontaktieren sie uns