Jeder fünfte Mann ist von Prostatakrebs betroffen

Aktuell wird jeder fünfte Mann in seinem Leben mit Prostatakrebs (PCA) diagnostiziert, tatsächlich erkranken noch weit mehr. PCA ist für rund 10% aller Krebstode verantwortlich. Der Prostatakrebs ist damit eines der wichtigsten medizinischen Probleme der männlichen Bevölkerung. Sie wollen wissen wie Sie Prostatakrebs schonend behandeln können - Impotenz und Inkontinenz müssen nicht sein.

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Warum die Prostatektomie den Prostatakrebs nicht heilen kann

„Lassen Sie sich die Prostata entfernen, nur dann ist der Krebs wirklich weg…“ In einem kurzen Artikel erklärt Prof. Stehling den betreffenden Patienten, warum eine andere Sicht auf die Erkrankung Krebs notwendig ist, um die hohen Rezidivraten und oft geringen Überlebensvorteile der Prostata Operation (Prosttektomie) zu verstehen – und was das für den Patienten bedeutet.

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Teilnahme an Multi-Center Register Studie für IRE

Das Prostata-Center in Frankfurt/Offenbach setzt Irreversible Elektroporation [http://prostata-center.de/index.php/de/behandlung/nanoknife-ire] für die Behandlung von Prostatakrebs seit 2011 Jahren ein und hat bereits viele hundert Fälle mit dieser Technologie behandelt. In enger Zusammenarbeit mit dem Erfinder, Prof. Boris Rubinsky der Universität Berkeley, Kalifornien, USA haben die Ärzte des Prostata-Centers ein umfangreiches Wissen über die Biophysik, Technologie und klinische Anwendung von IRE erlangt. Um die Klinische Evaluation dieser neuen Technologie auf einem globalen Maßstab voran zu treiben, hat Prof. de la Rosette von der Universitätsklinik Amsterdam eine sogenannte Multi-Center Register Beobachtungstudie erstellt. Die Resultate mehrerer Center in Europa, welche IRE für die Behandlung von Prostata krebs einsetzen, werden gesammelt und zentral ausgewertet. Diese Daten stellen die Basis für eine statistische Auswertung von IRE dar und sind Voraussetzung um die IRE zu einem Standard für die Prostatakrebs Therapie zu machen. Seit diesem Monat werden alle Daten von Patienten, welche sich mit der Weitergabe Ihrer Daten einverstanden erklären, an das CROES Register weitergeleitet. Da dass Prostata-Center nach wie vor die weltweit führende Institution für IRE Behandlung an der Prostata ist, hoffen wir mit den Daten signifikat zu der Etablierung von IRE als Standartverfahren beitragen können.

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Leserbrief zum FAZ Artikel vom 9.11.2016 "„Die schlechten Ratgeber des Mannes“

Unnötige Biopsie der Prostata. Das Problem mit dem PSA-Test ist nicht der Test selbst, sondern der Umgang mit dem Ergebnis. Denn der PSA-Test ist zwar sensitiv (kann Prostatakrebs nachweisen, wenn er vorliegt), aber unspezifisch (ist oft auch dann erhöht, wenn kein Prostatakrebs vorliegt, zum Beispiel bei der gutartigen Prostatavergrößerung – BPH – und bei Entzündungen). Also wird bei erhöhtem PSA-Spiegel eine Nachfolgediagnostik benötigt. Diese besteht bisher aus der Stanzbiopsie der Prostata, einer Gewebeentnahme, die durch den Enddarm ausgeführt wird. Die Stanzbiopsie ist aber – neben der Invasivität und Infektionsgefahr – selbst sehr ungenau: Sie trifft das Karzinom nur bei 30 bis 35 Prozent aller Männer, bei denen ein solches vorliegt. Der PSA-Test führt also dazu, dass viele Männer mit erhöhtem PSA unnötig biopsiert werden, weil gar kein Karzinom vorliegt, und bei Männern, bei denen ein Prostatakarzinom vorliegt, dieses durch die Biopsie nicht gefunden wird. Die Lösung des Problems ist jedoch seit etwa zwanzig Jahren bekannt: Die Kernspintomographie (MRT) der Prostata. Diese kann bei erhöhtem PSA-Spiegel das Vorliegen eines für den Patienten relevanten Karzinoms mit 80- bis 90-prozentiger Sicherheit nachweisen beziehungsweise ausschließen – und das völlig nicht-invasiv, ohne Eingriff in den Körper. Die zur Bestimmung der Aggressivität des Prostatakarzinoms (Grading) notwendige Gewebeentnahme kann dann, wenn erforderlich, gezielt unter Berücksichtigung der MRT-Daten erfolgen und/oder als 3D-Mapping-Biopsie, beide schmerzfrei und sauber durch den Beckenboden – mit 60- bis 100-prozentiger Treffsicherheit, je nach Methode. Auch bezüglich der Behandlung des Prostatakarzinoms gibt es seit langem schonendere Optionen als die radikale Prostatektomie (chirurgische Entfernung der Prostata) oder die Bestrahlung – die mit erheblichen Nebenwirkungen wie Impotenz (Mittelwert 75 Prozent nach Barmer Krankenhausreport 2012) und Inkontinenz (bis zu 50 Prozent) verbunden sind. In vielen Fällen ist nur eine Überwachung (active surveillance) notwendig – und auch bei dieser kann die Kernspintomographie viele Re-Biopsien ersetzen. Bei den meisten Patienten kann das Prostatakarzinom durch eine fokale Therapie zerstört werden, ohne dass die Prostata entfernt werden muss – und somit ohne wesentliche Nebenwirkungen. Im Prostata Center Offenbach haben wir mit dem neueren Verfahren der Irreversiblen Elektroporation (IRE = NanoKnife) bei über 450 Patienten in den letzten sechs Jahren gute Ergebnisse erzielt: null Inkontinenz, weniger als 10 Prozent bleibende Impotenz und Rezidivraten, die nicht höher sind als nach der chirurgischen Entfernung der Prostata. Im Kontext mit modernen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten dürfte der PSA-Test somit zu Recht eine Renaissance erfahren. PROFESSOR DR. MULT. MICHAEL K. STEHLING, OFFENBACH

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Behandlung des Prostatakarzinoms mit Irreversibler Elektroporation (IRE)

Die Irreversible Elektroporation, kurz IRE, hat sich in den letzten Jahren im Bereich der fokalen Ablation von Krebsgewebe in vielen medizinischen Einrichtungen weltweit als neuartige Behandlungsmethode etabliert. Auf Basis einer nicht-thermischen Technologie zerstört die IRE Zellen innerhalb des Behandlungsfeldes, während zellfreie Gewebsstrukturen erhalten bleiben. Sie ist eine schonende Alternative für die fokale Entfernung von Prostatakarzinomen, da Strukturen wie Nerven, Sphinkter und Rektum erhalten bleiben können. Deren Funktionalität und Erhalt ist häufig durch andere, radikalere Behandlungsmethoden gefährdet, was zu Impotenz und Inkontinenz führen kann. In Anbetracht der Tatsache, dass Prostatakrebs die zweithäufigste Krebsart bei Männern weltweit ist, hat der schonende Ansatz der IRE das Potential, die Prostatakarzinom-Therapie in der Medizin dauerhaft zu verändern. Ein Artikel über die IRE wurde jetzt von unserem Spezialistenteam in der deutschen Zeitschrift für Onkologie "Thieme" veröffentlicht.

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Irreversible Elektroporation: Übersicht und Ausblick

Die irreversible Elektroporation (IRE) ist eine neuartige Gewebeablationstechnik zur bildgesteuerten lokoregionalen Tumortherapie. Im Gegensatz zu thermischen Methoden stellt die IRE ein überwiegend nicht-thermisches Ablationsverfahren dar, dessen Wirksamkeit folglich nicht durch den „heat sink effect“ limitiert wird. Prof. Michael Stehling und das Team des Prostata-Centers sind weltweit führend in der Behandlung der Prostata durch IRE.

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Global Congress on Prostate Cancer 2016

Das medizinische und wissenschaftliche Team von Prof. Stehling, dem weltweit führenden Experten der Irreversiblen Elektroporation von Prostatakarzinomen, hat auf der diesjährigen PROSCA (Global Congress on Prostate Cancer) die aktuellen Daten und Zahlen in einem Poster präsentiert. [Gerne senden wir Ihnen auf Wunsch eine Zusammenfassung der aktuellen Zahlen zu]

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Das Team des Prostata-Centers für zwei Präsentationen auf dem Radiological Society of North America (RSNA) eingeladen

Die RSNA ist der jährliche, weltgrösste und wichtigste Radiologenkongress. Prof. Stehling und sein Team zeigen aktuelle Zahlen zu den IRE-Behandlungen bei Prostatakarzinomen sowie Ergebnisse aus der Grundlagenforschung von IRE.

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Das Team des Prostata-Centers beim World Congress on Electroporation eingeladen

In der Präsentation, die am 8. September 2015 auf dem World Congress On Electroporation and Pulsed Electric Fields in Biology, Medicine, and Food and Environmental Technologies gehalten wurde, stellt Prof. Stehling aktuelle Ergebnisse des Prostata-Centers vor.

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Global Congress on Prostate Cancer 2015: Lesen Sie hier unsere Präsentation

Lesen Sie hier eine Zusammenfassung unserer Daten, die Prof. Stehling und sein Wissenschaftsteam im Februar 2015 in Rom vorgestellt hat.

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SIR 2015 Annual Scientific Meeting: Aktuelle Zahlen zu IRE

Unsere Daten auf der SIR Annual Scientific Meeting: "Irreversible electroporation treatment for prostate adenocarcinomas: a safety outcome study"

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Schonende Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (BPH) mit dem NanoKnife

Im Prostata-Center haben wir eine neue, nebenwirkungsfreie Behandlung der BPH entwickelt. Mit dem NanoKnife® (IRE) lässt sich die gutartige Prostatavergrößerung ohne Verletzung relevanter Strukturen durchführen.

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Leitlinien-Treue blockiert den Fortschritt - Lymphknoten raus bei Krebs nutzlos

Patienten, die unlängst eine Karzinomoperation mit umfangreicher Entfernung von Lymphknoten hinter sich gebracht haben, sind entsetzt angesichts dieser öffentlichen Debatte

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SPIEGEL Artikel: Umstrittene Prostataentfernung - In Deutschland wird zuviel operiert

Spiegel bringt es auf den Punkt: Bei Prostatakrebs werden viel zu viele Männer unnötig verstümmelt, durch eine Prostataentfernung, die ihnen keinen wirklichen Vorteil bringt.

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Prostatakarzinom: Am besten in die Zukunft retten

Bei Verdacht auf ein Prostatakarzinom wird meist eine Biopsie empfohlen. Ist diese positiv, wird den meisten Männern eine chirurgische Entfernung (radikale Prostatektomie) der Prostata angeraten – mit der Erklärung, daß dies die einzige sichere Methode sei, um eine Ausbreitung des Karzinoms im Köper zu verhindern.

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Focus Artikel über IRE: Neues Verfahren zerstört Tumorzellen - Wie Strom den Krebs töten soll

Irreversible Elektroporation (IRE) nennt sich die Methode, die mit sehr kurzen, sehr starken elektrischen Impulsen die Membran von Tumorzellen durchlöchert.

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Prostatakrebs behandeln - ohne Impotenz und Inkontinenz

Während bisherige Behandlungsmethoden bei der Mehrzahl der behandelten Männer zu Impotenz und Inkontinenz führen, können diese Nebenwirkungen bei der NanoKnife®-Behandlung in den meisten Fällen vermieden werden.

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Verbesserung der körper- eigenen Immunabwehr durch Irreversible Elektroporation

Bei einer IRE-Behandlung kommt es durch die Zerstörung der Tumorzellen zu einer massenhaften Freisetzung von Tumorproteinen. Diese Proteine werden durch die IRE-Behandlung nicht verändert...

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Spektrum der Wissenschaft: Mit Stromstößen gegen Krebs

Die "irreversible Elektroporation" zerstört Zellen mit elektrischen Pulsen. Ärzte setzen das Verfahren immer häufiger in der Tumortherapie ein.

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Prostata-Center

 

Strahlenberger Straße 110

63067 Offenbach am Main

Telefon: 069-50 50 00 980

Fax: 069-50 50 00 98-8

 

info@prostata-center.de

www.prostata-center.de

 

Beratungszeiten

Mo. - Fr.: 9.00 - 17.00

Unser IRE/NanoKnife® Flyer

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Professor Stehling

Michael Stehling

 

Prof. Dr. med. Dr. phil. Dr. med. habil. Michael K. Stehling - University Professor of Radiology, Jerusalem University Visiting Scholar, University of California in Berkeley, Privatdozent an der LMU München

 

Prof. Stehling war wissenschaftlicher Mitarbeiter von Sir Peter Mansfield, der 2003 für die Entwicklung der Magnetresonanztomographie mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Seit 2010 leitet Prof. Stehling das auf moderne Diagnostik und minimal invasive Therapieverfahren spezialisierte Prostata-Center in Frankfurt am Main/Offenbach.

Dr. med. Stefan Zapf

Stefan Zapf

 

Dr. med. Stefan Zapf studierte Biologe und Humanmedizin an der Universität in Mainz. Hier war er nach der Facharztausbildung sowohl in der diagnostischen und interventionellen Radiologie, als auch in der Strahlentherapie in leitender Position tätig. Seit 2005 leitet er die interventionelle Radiologie des Institutes für Bildgebende Diagnostik und des Prostata-Centers. Zusammen mit Prof. Stehling führte er weltweit die meisten erfolgreichen Interventionen mit gepulsten E-Feld Verfahren durch.

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