Leitlinen – aber welche?

In Deutschland, wie auch in vielen anderen Ländern, existieren sogenannte Leitlinien (treatment guidelines), die beschreiben, wie Erkrankungen nach dem neuesten Stand der medizinischen Wissenschaften behandelt werden sollten. Für Prostatakrebs gilt in Deutschland die sogenannte S3-Leitlinie Prostatakarzinom der deutschen Gesellschaft für Urologie. Sie ist weder für Patienten noch für Ärzte verbindlich, aber oft richtet sich die Kostenübernahme durch Krankenversicherungen danach, ob die Behandlung „leitliniengerecht“ erfolgt ist. Eine Behandlung darf, auf Wunsch des Patienten oder wenn der behandelnde Arzt es für den Patienten für vorteilhaft hält, von den Leitlinien abweichen, wenn der Patient damit einverstanden ist. Um unsere Patienten vollständig zu informieren, weisen wir alle Patienten auf die in der S3-Leitlinie empfohlenen Diagnose- und Behandlungsverfahren bei Prostatakarzinom hin und händigen ihnen eine Kopie der Leitlinien aus.

National Comprehensive Cancer Network: Treatment Guidelines auf neuestem Stand

Da die deutschen Leitlinien oft nur im Abstand von einem oder mehreren Jahren auf den neuesten Stand gebracht werden, richten wir uns jedoch bei unseren Diagnose- und Behandlungsempfehlungen für den Patienten in der Regel nach den Treatment Guidelines (Leitlinien) des National Comprehensive Cancer Network – NCCN – der USA. Diese werden von internationalen Experten üblicherweise im Abstand von 3 Monaten auf den neuesten Stand der medizinischen Wissenschaften gebracht. Da die Halbwertszeit medizinischen Wissens zwischenzeitlich in der Größenordnung von nur 3 Jahren liegt, bilden die Treatment Guidelines des NCCN relevante Fortschritte in der Medizin zeitnaher ab als die deutschen S3-Leitlinien.

Neueste Forschungsergebnisse: Oft besser aber noch nicht evidenzbasiert

Die Forschung ist viel schneller und weiter als medizinische Studien, oft ist sie viele Jahre oder Jahrzehnte vorraus. Teilweise nutzen wir daher noch aktuellere Forschungsergebnisse für die Planung von Diagnostik und Therapie: Diese entnehmen wir aus neuesten wissenschaftlichen Veröffentlichungen oder aus aktuellen Berichten führender Kliniken in den USA (z.B. Johns Hopkins University Hospital, Texas Medical Center, Mayo Clinic, etc.). Oft sind diese neuesten Erkenntnisse zwar wegweisend, aber noch nicht hinreichend untersucht, um den Standards der „evidence based medicine“ zu genügen, und deshalb noch nicht in die Leitlinien bzw. Treatment Guidelines aufgenommen. Teilweise aufgrund der hohen Kosten, teilweise aber auch da entsprechende "evidence" für diese Krankheit erst nach Jahren oder Jahrzehnten zur Verfügung steht (z.B. beim Prostatakarzinom). Für Patienten, die bestehende Behandlungsmethoden, z.B. auf Grund der für sie nicht akzeptablen Nebenwirkungen ablehnen, bieten wir diese neuesten Diagnose- und Therapieansätze an, sobald sie im Allgemeinen zugelassen sind (FDA, CE, Arzneimittelgesetz). Auch der Ersatz der Prostatachirurgie durch das nebenwirkungsarmere Verfahren der Irreversiblen Elektroporation (IRE; NanoKnife®) gehört zu diesen neuesten, aber noch nicht evidenzbasierten Verfahren.

Lassen Sie sich von uns beraten und vereinbaren Sie einen Termin unter: 069 / 505000980. Wir meinen, dass nur das Beste gut genug ist, wenn es um Ihre Gesundheit geht.

Prostata-Center

 

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Professor Stehling

Michael Stehling

 

Prof. Dr. med. Dr. phil. Dr. med. habil. Michael K. Stehling - University Professor of Radiology, Jerusalem University Visiting Scholar, University of California in Berkeley, Privatdozent an der LMU München

 

Prof. Stehling war wissenschaftlicher Mitarbeiter von Sir Peter Mansfield, der 2003 für die Entwicklung der Magnetresonanztomographie mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Seit 2010 leitet Prof. Stehling das auf moderne Diagnostik und minimal invasive Therapieverfahren spezialisierte Prostata-Center in Frankfurt am Main/Offenbach.

Dr. med. Stefan Zapf

Stefan Zapf

 

Dr. med. Stefan Zapf studierte Biologe und Humanmedizin an der Universität in Mainz. Hier war er nach der Facharztausbildung sowohl in der diagnostischen und interventionellen Radiologie, als auch in der Strahlentherapie in leitender Position tätig. Seit 2005 leitet er die interventionelle Radiologie des Institutes für Bildgebende Diagnostik und des Prostata-Centers. Zusammen mit Prof. Stehling führte er weltweit die meisten erfolgreichen Interventionen mit gepulsten E-Feld Verfahren durch.

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